Reimerlei

Selbsterfundenes, Sprichwörter, Weltliteratur...Aber auch Kritiken, Gedichte und Satire....und auch die Geschichte zum selber weiterschreiben: YOUR STORY!

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Ist das nicht ein schön Gedicht?

verbrennt den Dichter mit sammt seinen Werken!!!
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17%
nein, überhaupt nicht, richtig schlecht sogar!
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nicht grad ein Hammer, aber ok.
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welch Poet, mich schaudert angesichts solch edler Zeilen!!
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Abstimmungen insgesamt : 6

Reimerlei

Beitragvon naso » Di Nov 21, 2006 7:42 pm

hier ein schön Gedicht:

Es war ein mal ein Männelein
Das loggte sich im Netz wohl ein

Bald wurde es appathisch
und sprach bald Asiatisch

Vom Netze nimmer konnt's mehr lassen
Verschwunden von den irdenen Gassen

Doch ein solch sündhaftig Gebehren
Gereichte ihm gar nicht zu Ehren

Bald fragte man sich was er denn wohl hat
Bald hatten die Mädchen vom Orte es satt

Doch es half kein Flehen und auch kein Brummen
Das Männlein blieb weg und kam nie mehr ummen
Zuletzt geändert von naso am Mi Nov 22, 2006 4:42 pm, insgesamt 1-mal geändert.
Es tanzen die Wanzen auf eurem Ranzen!

...denn was ich schreibe, wird zum Vers.
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Der Adler und der Paraglider

Beitragvon naso » Mi Nov 22, 2006 4:36 pm

VON EINEM DER HOCH FLOG UND WIEDER RUNTER KAM

Einst war ein Mann und er war dumm
Er dachte über Freizeit rum
Und als in Sinn ihm nichts mehr kam
Zog er sich einen Gleitschirm an

Erst flog er hoch zu Berges Spitz
Nahm Höhenwind nicht ohne Witz
Flog um den Gipfel zwei mal rum
Und dachte dann "Jetzt kehr ich um"

Ein Adler gabs, der dieses sah
Der dachte sich "Was fliegt denn da!"
Mit scharfem Schnabel vorne an
Flog er ganz nah zum dummen Mann

Der Kampf ging lange wirklich nicht
Der Schnabel traf des Manns Gesicht
Der Weg nach unten war recht weit
Der Schnabel traf den Paraglide

Mit einem Schrei, das Gott erbarm
Der König Adler biss den Arm
Da liess ein Mann den Gleiter los
Und stürzte gen der Erden Schoss

Dies ist das End dieser Geschicht
So endete der Parawicht
Der Adler aber hingegen
Flog heim wegen des Regen
Zuletzt geändert von naso am Fr Dez 01, 2006 6:05 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Bei uns ist nichts mehr heilig

Beitragvon naso » Fr Dez 01, 2006 10:58 am

:cry: :cry: :cry:

BEI UNS IST NICHTS MEHR HEILIG

:cry: :cry: :cry:

WOHL JEDEM KIND IST'S BALD BEKANNT
IN UNSEREM ALLZU SCHÖNEN LAND
DASS KEIN MENSCH WAS AUS GÜTE TUT
VERDIRB DEIN KIND, VERDIRB SEIN BLUT

SO FREUTE SICH DER DUMME LUMP
ÜBER EIN LIEB GESCHENK!
OB ER WOHL TRANK ZU VIEL VOM TRUNK
KALENDER AUF IHN HENK!

DOCH AM ADVENTS DEM ERSTEN GAR
DAS ERSTE TOR MACH AUF!
WARD IHM DIE WAHRHEIT OFFENBAR
DEM LUMP VERSCHLUGS DEN SCHNAUF

EINE AKTION FÜR'S JESUSKIND
MIT FREUDE WAR'S VORBEI
HOL PORTMONAIE UND SACK GESCHWIND
ICH GLAUB DA LIEGT EIN EI!


dieses Gedicht ist der Kundschaft einer schweizerischen Lebensmittelgeschäftskette gewidmet, das soeben einen Kunden
für eine Adventszeit in den Coop getrieben hat, verschenken die doch Werbung als Adventskalender getarnt!

Ich finde es zum ko... wie man traditionelle Werte unserer Kultur
wohl feil hält...würg!! Pfui Meufel!
Zuletzt geändert von naso am Fr Dez 01, 2006 6:08 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Gedicht zum Krieg

Beitragvon naso » Fr Dez 01, 2006 2:22 pm

GEDICHT ZUM KRIEG

WEN HAT DER WAFFENHÄNDLER LIEB
WEN MACHT ZUM EDLEN JEDEN DIEB
WEN TÖTET ER MIT SCHNELLEM HIEB
ES IST DER KRIEG, DER GRAUSE KRIEG


ES KÜMMERT IHN NICHT FRAU NICHT KIND
ES IST EIN SCHRECKEN KALT UND BLIND
ES RUMMST ES KRACHT DURCH NACHT UND WIND
DES TODES LIEBSTES WICKELKIND

WER IHM NICHT IST ZUM UNTERTAN
WER WOHL VERNEINNT EIN SOLCHER WAHN
WER LIEBER LEBT IM FRIEDENSPLAN
DEN NENN ICH MENSCH, DEN NENNE MAN

DIE ANDERN SEIN VERGESSEN
DIE ANDERN SIND VERMESSEN
DIE SOLLEN DOCH STATT DESSEN
SICH LIEBER SELBST AUFFRESSEN

UND WENN AUCH HIER HEUT FRIEDEN IST
UND MAN SO GERN DEN KRIEG VERGISST
UND JEDER DENKT NEIN HIER DOCH NICHT
ES FOLGT DER DUNKELHEIT MEIST LICHT

SO SEID GEWISS DER LAGE
SO WISSET UM DIE PLAGE
SO SCHNELL SCHLÄGT UM DIE WAAGE
DANN KOMMT DIE SCHRECKENSSAGE
Zuletzt geändert von naso am Mo Dez 11, 2006 9:30 am, insgesamt 1-mal geändert.
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DIE BIENE

Beitragvon naso » Mo Dez 11, 2006 9:28 am

DIE BIENE

EIN BIENLEIN IST EIN SCHÖNES TIER
ES FLIEGT MAL DA ES FLIEGT MAL HIER

UND FLIEGT ES EINMAL NICHT HERUM
DANN LIEGT ES WOHL AM BODEN RUM

ES MAG DER BLUMEN BLÜTEN SEHR
VOM NEKTAR TRIKT ES MEHR UND MEHR

DOCH HAT ES DANN GENUG GETRUNKEN
LÄSST SICH'S FÜR GRAS SO GAR NICHT LUMPEN

GANZ OHNE DASS ES BÖSES DENKT
SICH AN DES GRASES GRÜN SICH HENKT

DA LIEGT ES LIEB IM SONNENSCHEIN
KANN BIENCHEN KLEIN DENN BÖSE SEIN?

OH BIENLEIN FEIN SO GIB NUN ACHT
DEIN MÖRDER, DER IST AUFGEWACHT!

ES IST EIN HERR MIT PLUMPEM SCHRITT
DOCH HAT SEIN SCHUHWERK ER NICHT MIT

SEIN FUSS, DER TRAF DICH GNADENLOS
DER STACHEL FUHR DIR AUS DEM SCHOSS

MIT EINEM SCHREI DAS GOTT ERBARM
JA BIENENGIFT GIBT FURCHTBAR WARM

DAS GIFT NUN FUHR DURCH MARK UND BEIN
S'INSEKT WAR TOD, DAS BIENLEIN KLEIN

SO DENKT IHR ALLE GUT NUN DRAN
MAN BESSER HAT SEIN SCHUWERK AN!
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Die Muse

Beitragvon naso » So Aug 30, 2009 11:13 am

Im dunkel stillen Kämmerlein
da schloss sich einst ein Dichter ein.

"Was hier auf Erden ich nur soll?"
dachte er sich im dichtersgroll

"wed' Brot mir meine Kunst je gibt
noch je ne Maid sich mir verliebt

des Schreibens werd ich überdruss
mach schluss mit einem Wertherschuss!"

schon griff des Dichter klamme Hand
nach dem Pistol in seim Gwand

da spiegelte sich in der Waff
des Dichters alte Glasskaraff

einst ein Geschenk von Muttersherz
des Dichters Brust durfloss ein Schmerz

Sodann ihm eine Trän entfuhr
und er sich dacht: " Was mach ich nur!"

alsgleich an diesem Tage
so nahe am Dichtersgrabe

Da schrieb der Mann ein Verslein hin
das war so wahr und so voll von Sinn

dass jeder, der es lass
es nimmermehr vergass

schon bald es in dem Amtsblatt stand
und schon es war in jeder Hand

der Dichter nun, mit so viel Geld
verschwand und reiste um die Welt!
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